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 Diskussion um Gesellschaft und Politik
charly6669 Offline




Beiträge: 42

05.11.2004 23:12
Propaganda gegen Hanf antworten

Propaganda gegen HANF

William Randolph Hearst, Mediengigant und Industrieller, hatte bis zum Jahr 1935 bereits ein Vermögen verloren. Schuld daran war die Hanfpflanze. Denn bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkrieges wurde die professionelle Hanfproduktion in Labors zu Papiergewinnungszwecken bewerkstelligt. Mit Ende des Sezessionskrieges allerdings stieg man mehr und mehr auf die billigere aber gleichzeitig schädlichere Papiergewinnung auf Holz-Sulfid-Basis um.

Das Zauberwort "billig" reichte erst einmal um die Hanf-Pflanze bei der Papiergewinnung auf das Abstellgleis zu befördern. Die Dinge liefen also wie Hearst sie sich erhofft hatte. 1935 sollte allerdings auch das Jahr des "Decorticators" werden.

Die Erfindung des "Decorticators" drohte plötzlich die Hanfpapier-Produktion billiger zu machen als die Holzpapier-Produktion. Nun hatte aber Mr. Hearst sehr viel Geld in Nutzholz und Papierfabriken investiert. Sollte sich der "Decorticator" durchsetzen, wäre Mr. Citizen Kane plötzlich vor dem finanziellen Ruin gestanden. Was also war zu tun?

Die PR-Kampagne

Hearst beschloss die Hanfbedrohung durch eine riesige PR-Kampagne ein für allemal zu beseitigen. Er bemühte die hauseigene Yellow Press dazu.

Auf dem Cover des San Francisco Examiner fanden sich bald Schlagzeilen wie "Marijuana macht innerhalb von 30 Tagen aus Kindern Unholde: Haschisch stachelt zur Blutlust an!"

Auf eine Darstellung der Gegenseite (medizinische Studien belegten schon damals das Hanf eine sehr nützliche Pflanze sei) verzichtete man großzügig in Hearst-Zeitungen. Und nach zahllosen Artikeln über das "Killer Weed" gewann Hearst langsam die öffentliche Meinung für sich.

Sein Ziel aber war ein Höheres. Er musste den Kongress dazu bringen, Cannabis zu verbieten.

Zur selben Zeit hatte die Dupont-Company die synthetischen Produkte Nylon und Rayon entwickelt. Sie standen in direkter Konkurrenz zu Hanf als Grundstoff zur Textilerzeugung. Die Firma Dupont hatte ebenfalls bereits beträchtliche Verluste dank der Cannabis-Pflanze eingefahren. Andrew Mellon, Vorsitzender der Mellon-Bank (Dupont's Hauptgeldgeber) und Sekretär des US-Treasury-Departments, ernannte daraufhin Mr. Harry Anslinger zum Vorsitzenden des Federal Bureau of Narcotics. (Anslinger war übrigens mit Mellon's Nichte verheiratet).

Als Anslinger schließlich vor dem Kongress bezüglich der Cannabis-Problematik aussagte, bestand der Großteil seiner Rede aus dem Vorlesen einzelner Artikel der Hearst-Zeitungen. Z.B.:"Marijuana ist die am stärksten Gewalt hervorrufende Droge in der Geschichte der Menschheit."
Hearst wiederrum zitierte Anslinger. Wie etwa in folgendem Satz:"Wenn das abscheuliche Monster Frankenstein je dem Monster Marijuana Auge in Auge gegenüberstehen würde, würde Frankenstein vor Schreck tot umfallen."

Im Jahr 1944 wurde der aus New York City stammende Laguardia Marijuana Report veröffentlicht. Er behauptete genau das Gegenteil (nämlich dass Marijuana relaxt und friedlich mache). Anslinger änderte daraufhin schnell seine Meinung. Statt Frankenstein zu Tode zu erschrecken würde Marijuana-Konsumenten nun "so friedlich und pazifistisch werden lassen, dass die amerikanische Jugend in Zukunft nicht mehr für den US-Staat in den Krieg ziehen würde wollen."

Tja, zu diesem Zeitpunkt war aber sowieso schon alles zu spät. 1937 erließ der Kongress offiziell den Marijuana Pass Act. Somit war das Killer-Gras gesetzlich verboten.

Nun das alles passierte in den dunklen Jahren der 30er und 40er Jahre in Amerika. Mittlerweile hat sich doch sicher diesbezüglich etwas geändert? Nicht wirklich. Die US-Regierung (wie auch sämtliche anderen westlichen Regierungen) verfolgt Cannabis-Konsumenten weiterhin. Wohl immer noch eingedenk der gelungenen Hearst-Kampagne.

Die US-Regierung unterstützt andere Länder finanziell dabei Gift (z.B. Paraquat) über Cannabis-Plantagen zu verstreuen um die Pflanzen abzutöten. Dabei stellt Paraquat selbst eine viel größere Bedrohung für die Umwelt dar. Selbst die Firma Chevron (Erzeuger von Paraquat) bat ihn den 80er Jahren darum, den Einsatz von Paraquat zu solchen Zwecken zu stoppen. (Paraquat ist ein Herbizid, dass eingesetzt wird um verschiedene schädliche Pflanzen zu killen. Wenn man den Rauch von mit Herbiziden versetzten Pflanzen einatmet, wird die menschliche Lunge dabei nachweislich geschädigt.)

US-Präsident Ronald Reagan veranlasste dies damals zu der lapidaren Aussage:"Marijuana ist eine illegale und gefährliche Droge. Wenn man sie nicht konsumiert, braucht man sich auch keine Sorgen zu machen."

Reagan's Präsidentschafts-Nachfolger George Bush war zuvor Direktor der US Drug Force. Interessanterweise war Bush zwischen 1977 und 1979 aber auch Chef der Eli Lilly Company. Ein Pharmakonzern der seit langer Zeit versucht die aktiven Ingredienzen von Cannabis zu snythetisieren. Sollte Cannabis aber jemals legalisiert werden, droht der Lilly-Company ein Verlust. Die Firma würde rund ein Drittel ihrer patentierten Erzeugnisse - darunter auch die chemische Verbindung Darvon - verlieren.

Die Bush-Familie hat übrigens noch immer eine gewisse Kontrolle über den Lilly-Konzern. Das erklärt vielleicht auch warum der Ex-Präsident bis heute ein strikter Cannabis-Gegner ist.

Am Ende der Cannabis-Conspiracy gibt es eine kleine Belohnung für den Leser. Und zwar in Form einer Anekdote. Believe it or not - George Bush verdankt dem verhassten Killer-Gras angeblich sogar sein Leben.

Als er nämlich im zweiten Weltkrieg über dem Pazifik abgeschossen wurde, rettete er sich mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug. Und das Gewebe des Fallschirms bestand - Na, erraten? - komplett aus feinsten Hanf-Materialien. Wirklich ein Glück für Mr. Bush, dass die Pflanze damals noch legal war.
R-EVOLUTION

infos hab ich von Conspiracy Theories, auf log12.at.
peace -
Charly

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